Frühlingsgedicht
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Im Frühling
Hier lieg ich auf dem
Frühlingshügel
Die Wolke wird mein Flügel,
Ein Vogel fliegt mir voraus.
Ach, sag mir, alleinzige
Liebe,
Wo du bleibst, dass ich bei dir bliebe!
Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.
Der
Sonnenblume gleich
steht mein Gemüte offen,
Sehnend,
Sich dehnend
In Lieben und Hoffen.
Frühling, was bist du gewillt?
Wann werd ich gestillt?
Die Wolke seh ich
wandeln und den Fluss,
Es dringt der Sonne goldener
Kuss
Mir tief ins Geblüt hinein;
levrai.de
Die Augen, wunderbar berauschet,
Tun, als schliefen sie ein,
Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.
Ich denke dies und denke
das,<
Ich sehne mich und weiß nicht recht, nach was.
Halb ist es Lust, halb ist es Klage.
Mein
Herz, o sage,
Was webst du für
Erinnerung
In golden grüner Zweige Dämmerung?
Alte unnennbare Tage.
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