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Tiergedichte - Übersicht: Gedichte und Tiere

 

Dichter: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z
Themen: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

 

Die schönsten Tiergedichte ... mehr

Rainer Maria Rilke (Tier Gedichte)

Der Panther
(Im Jardin des Plantes,  Paris)

 

Sein Blick ist vom Vorübergehn  der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält. 
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter  tausend Stäben keine Welt. 
 

Der weiche Gang geschmeidig starker  Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,  
in der betäubt ein großer Wille steht. 
            

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille  -
und hört im Herzen auf zu sein. 

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Rainer Maria Rilke (Tiergedichte)

Der Schwan

 

Diese Mühsal,  durch noch Ungetanes
schwer und wie gebunden hinzugehn,
gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes.
Und das Sterben,  dieses Nichtmehrfassen
jenes Grunds,  auf dem wir täglich stehn,
seinem ängstlichen Sich-Niederlassen:
in die Wasser,  die ihn sanft empfangen
und die sich,  wie glücklich und vergangen,
unter ihm zurückziehen,  Flut um Flut;
während er unendlich still und sicher
immer mündiger und königlicher
und gelassener zu ziehn geruht.

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Max Dauthendey  (Tier Gedichte)

Die Amsel

 

Da die Nacht mit Laternen noch draußen stand,
Der Schlaf und der Träume glitzernder Fächer
Um Haus und Himmel ausgespannt,
Da fang an mein Bett weit über die Dächer,
Da sang vor der Stund',  eh' mit bläulicher Hand
Der Morgen sich unter den Sternen durchfand,
Eine Amsel aus Finster und Fernen.
Eh' noch den Laternen das Licht verflackt,
Hat schon die Amsel die Sehnsucht gepackt.
Sie sang von Inbrunst aufgeweckt
Mit dem Herz,  das ihr heiß in der Kehle steckt.
Sie sang von Lieb',  die sich aufgemacht,
Und durch die schlafenden Mauern lacht.

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Christian Morgenstern (Tiergedichte)

Der Specht

 

Wie ward Dir Specht, so große Kraft!    
Von Deinem Klopfen tönt der ganze Schaft         
der hohlen Kiefer. Wär auch mir vergönnt,
dass ich die Menschen so durchdringen könnt.

 

(Schreibweise angepasst)

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Wilhelm Busch   (Gedichte über den Krieg)

Es sitzt ein Vogel auf dem Leim

Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
Er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
Die Krallen scharf,  die Augen gluh.  
Am Baum hinauf und immer höher
Kommt er dem armen Vogel näher.

Der Vogel denkt:  Weil das so ist
Und weil mich doch der Kater frisst,
So will ich keine Zeit verlieren, 
Will noch ein wenig quinquilieren
Und lustig pfeifen wie zuvor.
Der Vogel, scheint mir,  hat Humor.

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Theodor Storm (Gedichte über den Abend, die Nacht)

Die Nachtigall

   

Das macht,  es hat die Nachtigall 
Die ganze Nacht gesungen;   
Da sind von ihrem süßen Schall,  
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen. 

    

Sie war doch sonst ein wildes Blut
Nun geht sie tief in Sinnen, 
Trägt in der Hand den Sommerhut
Und duldet still der Sonne Glut
Und weiß nicht,  was beginnen.

    

Das macht,  es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;  
Da sind von ihrem süßen Schall, 
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.

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Christian Morgenstern  (Tiergedichte)

Mensch und Tier

 

Ich war im Garten,  wo sie all die Tiere
gefangen halten; 
glücklich schienen viele,
in heitern Zwingern treibend muntre Spiele,
doch andre hatten Augen,  tote,  stiere.
Ein Silberfuchs,  ein wunderzierlich Wesen,
besah mich unbewegt mit stillen Blicken.
Er schien so klug sich in sein Los zu schicken,
doch konnte ich in seinem Innern lesen.
Und andre sah ich mit verwandten Mienen
und andre rastlos hinter starren Gittern  -
und wunder Liebe fühlt ich mich erzittern,
und meine Seele wurde eins mit ihnen.  

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Wilhelm Busch    (Tier Gedichte)

Die Teilung


Es hat einmal, so wird gesagt,
Der Löwe mit dem Wolf gejagt.
Da haben sie vereint erlegt
Ein Wildschwein, stark und gut gepflegt.
Doch als es ans Verteilen ging,
Dünkt das dem Wolf ein misslich Ding.
Der Löwe sprach, "Was grübelst Du?
Glaubst Du, es geht nicht redlich zu?
Dort kommt der Fuchs,  er mag entscheiden,
Was jedem zukommt von uns beiden."
"Gut', sagt der Wolf, dem solch ein Freund
Als Richter gar nicht übel scheint.
Der Löwe winkt dem Fuchs sogleich:
"Herr Doktor, da ist was für Euch.
Hier dieses jüngst erlegte Schwein,
Bedenkt es wohl, ist mein und sein.
Ich fasst es vorn,  er griff es hinten;
jetzt teilt es uns, doch ohne Finten."
Der Fuchs war ein Jurist von Fach.
"Sehr einfach",  sprach er, "liegt die Sach.
Das Vorderteil,  ob viel ob wenig,
Erhält mit Fug und Recht der König.
Dir aber, Vetter Isegrimm,
Gebührt das Hinterteil. Da nimm!"
Bei diesem Wort trennt er genau
Das Schwänzlein hinten von der Sau.
Indes: der Wolf verschmäht die Beute,
Verneigt sich kurz und geht beiseite.
"Fuchs",  sprach der Löwe,  "bleibt bei mir.
Von heute ab seid Ihr Großvezier."

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Wilhelm Busch   (Tiergedichte)

Hund und Katze

 

Miezel,  eine schlaue Katze,
Molly,  ein begabter Hund,
Wohnhaft an demselben Platze,
Hassten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen,
Bei gesträubter Haarfrisur,
Zeigt es deutlich:  Zwischen ihnen
Ist von Liebe keine Spur.

Doch wenn Miezel in dem Baume,
Wo sie meistens hin entwich,
Friedlich dasitzt,  wie im Traume,
Dann ist Molly außer sich.

Beide lebten in der Scheune,
Die gefüllt mit frischem Heu.
Alle beide hatten Kleine,
Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder
Auf das Feld.  Da geht es bumm.
Der Herr Förster schoss sie nieder.
Ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauen
Die drei Kinderchen daheim.
Molly eilt,  sie zu beschauen,
Und ihr Herz geht aus dem Leim.

Und sie trägt sie kurz entschlossen
Zu der eignen Lagerstatt,
Wo sie nunmehr fünf Genossen
An der Brust zu Gaste hat.

Mensch mit traurigem Gesichte,
Sprich nicht nur von Leid und Streit.
Selbst in Brehms Naturgeschichte
Findet sich Barmherzigkeit.

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Heinrich Seidel  (Tiergedichte)

Löwenmacher

 

Drei Brahmanensöhne gingen,
wohl geschickt in allen Dingen,
wandern in die weite Welt.
Sie gedachten, vieles Geld
Dort, vermöge ihre Kunst,
Ehrenstellen, Fürstengunst,
Ruhm und Beifall zu erlangen
und dereinst im Glück zu prangen.

 

Was im Kopf nur wollte haften
von geheimen Wissenschaften,
hatten alles sie gelernt,
jahrelang der Welt entfernt.
In der schwarzen Kunst Bereich
tat es ihnen keiner gleich,
und was war und was gewesen,
alles hatten sie gelesen.

 

Eines Tags mit schnellen Tritten
kam ein Wandersmann geschritten,
schloss sich diesen dreien an.
"Sprich, wer bist du, fremder Mann?"
Dieser gab das Wort zurück:
"Fürstengunst und Ruhm und Glück
in der Welt mir zu gewinnen,
zieh ich aus mit leichten Sinnen!"

 

"Sprich, was lerntest du, was weißt du?
Welcher Künste Meister heißt du?"
"Lernen tat ich nichts, ihr Herrn!
Ich vertraue meinem Stern.
Ich bin pfiffig und gewandt,
und gesund ist mein Verstand,
Das genügt bei allen Sachen,
um damit sein Glück zu machen!"

 

"Ach, umsonst ist all dein Streben!
Dafür wird kein Mensch was geben!
Wandre nur in guter Ruh
wieder deiner Heimat zu!
Aber wir - wir sind gelehrt!
Uns're Kunst ist Goldes wert!
Der Verstand ist das Gemeine,
doch Gelehrsamkeit das Feine!"

 

Als sie eben so gesprochen,
fanden eines Löwen Knochen
sie am Wege rings verstreut,
und der eine rief erfreut:
"Ha, nun zeiget diesem Mann,
was ein jeder von uns kann!
Ward uns doch die Kunst gegeben,
diesen Löwen zu beleben!"

 

Und die Knochen nahm der eine,
legte sorgsam Bein zu Beine,
und der zweite fügte dann
Fleisch und Fell behutsam an.
Doch der dritte sprach: "Nun seht,
was ein weiser Mann versteht!
Jetzt will ich in seine Nasen
den lebend'gen Odem blasen!"

 

Doch der Fremde rief: "Ihr wisst es,
denkt daran, ein Löwe ist es!
Glaubet mir, er frisst euch auf!"
Doch der dritte schrie darauf:
"Meinest du, der Weisheit Kraft
und die Kunst der Wissenschaft
soll in meinen Händen schlafen,
da wir es so günstig traten?!"

 

"Ach, entschuldigt, " sprach der vierte,
"wenn ich ungelehrsam irrte.
Gebt mir eines Weilchens Raum,
bis ich stieg auf jenen Baum!"
Als er saß auf sich'rem Ast,
rief der dritte: "Aufgepasst!
Jetzt wird meine Kunst das Leben
diesem toten Löwen geben!"

 

Hei! wie sich das Untier reckte
und die mächt'gen Glieder streckte,
mit dem Schweif die Flanken schlug
und so stolz die Mähne trug!
Brüllte darauf grauenhaft,
schlug mit seiner Pranken Kraft
alle drei zu Boden nieder
und verzehrte ihre Glieder.  -

 

Als der Löwe fortgegangen,
stieg der Fremde ohne Bangen
von dem sicher'n Ast herab,
griff zu seinem Wanderstab,
sprach: "Zwar bin ich ungelehrt,
doch Verstand ist auch was wert!
Hätt' ich solche Kunst besessen,
wär' auch ich mit aufgefressen!"

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Wilhelm Busch (Tier Gedichte)

Der Esel

Es stand vor eines Hauses Tor
Ein Esel mit gespitztem Ohr,
Der käute sich sein Bündel Heu
Gedankenvoll und still entzwei.

Nun kommen da und bleiben stehn
Der naseweisen Buben zween,
Die auch sogleich, indem sie lachen,
Verhasste Redensarten machen,
Womit man denn bezwecken wollte,
Dass sich der Esel ärgern sollte.

Doch dieser hocherfahrne Greis
Beschrieb nur einen halben Kreis,
Verhielt sich stumm und zeigte itzt
Die Seite, wo der Wedel sitzt.

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Rainer Maria Rilke  (Tier Gedichte)

Das Einhorn


Der Heilige hob das Haupt, und das Gebet
fiel wie ein Helm zurück von seinem Haupte:
denn lautlos nahte sich das nie geglaubte,
das weiße Tier, das wie eine geraubte
‚hülflose Hindin‘ mit den Augen fleht.

Der Beine elfenbeinernes Gestell
bewegte sich in leichten Gleichgewichten,
ein weißer Glanz glitt selig durch das Fell,
und auf der Tierstirn, auf der stillen, lichten,
stand wie ein Turm im Mond, das Horn so hell,
und jeder Schritt geschah, es aufzurichten.

Das Maul mit seinem rosagrauen Flaum
war leicht gerafft, so dass ein wenig Weiß
(weißer als alles) von den Zähnen glänzte;
die Nüstern nahmen auf und lechzten leis.
Doch seine Blicke, die kein Ding begrenzte,
warfen sich Bilder in den Raum
und schlossen einen blauen Sagenkreis.

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